Omega — Lernbegleitung

Anonymität

Niemand schaut dir beim Lernen zu.

Üben heißt zugeben, dass man etwas noch nicht kann. Damit das gefahrlos möglich ist, kennt Omega dich nur als Code — kein Name, keine Adresse, kein Konto. Hier steht, wie dieses Schutzprinzip im Einzelnen funktioniert.

Warum es Omega gibt

Wer übt, gibt zu, dass er etwas noch nicht kann.

Wer dafür ausgelacht wird, hört auf zu üben.

Omega macht Üben unbeobachtet: kein Ranking, kein Klassenvergleich, kein Profil mit Namen. Du wirst nur an einem gemessen — an dir selbst.

Das Schutzprinzip

Zwei getrennte Welten. Eine einzige Brücke.

Beim Lernen

  • Kennt: Aufgaben, Lösungswege, Fortschritt
  • Kennt nicht: wer du bist
  • Kein Namensfeld — es bleibt nicht leer, es existiert nicht
  • Keine externen KI-Dienste wie ChatGPT

Beim Bezahlen

  • Läuft vollständig beim Zahlungsdienstleister Stripe
  • Stripe kennt: den Namen deiner Eltern, ihre Zahlungsdaten
  • Stripe kennt nicht: was du lernst
  • Wir sehen nur: bezahlt — ja oder nein

Die einzige Brücke zwischen beiden Welten ist ein zufällig erzeugter Code. Niemand schaut von der einen Seite auf die andere — wir eingeschlossen.

Was wir über dich wissen: nichts

Was wir sehenWas wir nie sehen
Einen Code und seine LernaufgabenDeinen Namen
„Bezahlt: ja / nein“ zu diesem CodeNamen, Adresse, Konto deiner Eltern
Deine Nachricht, wenn du uns schreibstEin Kundenprofil — wir führen keins
Im Video-Gespräch: unser eigenes BildDein Bild — deine Kamera bleibt aus

Ein Code statt eines Namens

Du meldest dich mit einem zufälligen Code an. In unserer Datenbank liegt davon nur ein verschlüsselter Prüfwert — nicht einmal der Code selbst steht dort im Klartext.

Das Geld sieht nur Stripe

Bezahlung, Belege, Kündigung des Zahlungsvorgangs regeln deine Eltern mit dem Zahlungsdienstleister — dich geht nur das Lernen an. In unseren eigenen Systemen speichern wir keine Kundendaten. Platzt eine Zahlung, wird der Zugang gesperrt. Keine Mahnung, kein Inkasso, keine Briefe.

Wir zeigen uns. Du nicht.

In den Video-Gesprächen ist nur unsere Kamera an. Du nimmst unter deinem Code teil, ohne Bild, ohne Klarnamen. Es wird nichts aufgezeichnet.

Keine externen KI-Dienste

Die Auswertung läuft nicht über ChatGPT oder andere kommerzielle KI-Anbieter. Zuerst geht sie an eine Lehrkraft — und die schreibt dir zurück, in Worten, die ankommen.

Das Datenschutzkonzept der zugrunde liegenden Lern-App wurde im Rahmen des Forschungsprojekts an der Universität Jena datenschutzrechtlich geprüft; die Datenschutzbeauftragte der Universität hat keine grundlegenden Bedenken geäußert und die Prüfung jeder KI-Ausgabe durch eine Lehrkraft ausdrücklich als Schutzmaßnahme gewürdigt. Diese Prüfung betrifft das Forschungsprojekt. Für das hier angebotene Produkt sind allein wir verantwortlich — und wir gehen darin weiter, nicht weniger weit: Im Forschungsprojekt werden Daten mit Einwilligung erhoben. Bei uns gar keine.

Warum wir das so machen

Hier geht es um dich.

Nicht als Satz für die Werbung — als Bauprinzip. Wir vermessen dich nicht. Wir vergleichen dich mit niemandem außer mit dir selbst. Und wir wissen nicht einmal, wer du bist. Bei uns bist du kein Datensatz — und niemand kann dich abwerten, weil du lernst.

Ehrlichkeit

Wofür Omega nichts ist

Omega ersetzt keine Therapie und keine Schule, und wir versprechen keine Noten. Omega ist auch kein Überwachungswerkzeug: Deine Eltern bekommen von uns keine Auswertungen über dich hinter deinem Rücken — die Rückmeldung gehört dir. Und Omega ist kein Chatbot, mit dem du allein gelassen wirst: Zwischen KI und dir steht immer ein Mensch.

Fragen, die oft kommen

Woher sollst du das wissen?

Ist das seriös? Wer steckt dahinter?

Hinter Omega steht EFP Berlin (Efficiency Programming), ein seit Jahren bestehendes Berliner Unternehmen für wissenschaftliche Analyse- und Textarbeit. Die Lern-App entsteht in einem Forschungsprojekt an der Universität Jena. Unten auf dieser Seite stehen wir mit Namen — wir zeigen uns, gerade weil du dich nicht zeigen musst.

Was bedeutet „Beta-Phase"?

Omega startet mit einer dreimonatigen Beta-Phase. Bezahlt wird der reguläre Preis, und du bekommst die volle Leistung — und eine App, die währenddessen sichtbar besser wird. Parallel führt die Universität Jena ihre wissenschaftliche Studie mit derselben App-Version durch, über getrennte Zugänge: Die Studienteilnahme läuft ausschließlich über die Universität, und Kundendaten fließen nicht in die Studie.

Wie bekomme ich Hilfe, wenn ihr mich gar nicht kennt?

Über deinen Code — damit finden wir den Zugang, um den es geht. Für deine Eltern: Bei allem, was das Bezahlen betrifft, kommt die Stripe-Belegnummer dazu. Beides zusammen ist der Ausweis bei uns — mehr brauchen wir nicht, um zu helfen. Eine E-Mail-Adresse nutzen wir nur für diesen Vorgang und speichern sie nicht darüber hinaus.

Was ist, wenn der Code verloren geht?

Mit der Stripe-Belegnummer können wir deinen Code wiederherstellen. Darum der wichtigste Satz dieser Seite — für deine Eltern: Den Zahlungsbeleg aufbewahren.

Warum sehe ich die Lehrkraft, aber sie mich nicht?

Weil Vertrauen durch unsere Offenheit entstehen soll, nicht durch deine Daten. Wir zeigen Gesicht und Namen. Du bleibst ein Code — das ist kein Misstrauen gegen die Lehrkraft, sondern das Prinzip des ganzen Angebots.

Gibt es eine Rechnung?

Für deine Eltern: Stripe schickt zu jeder Zahlung einen Beleg. Auf Wunsch stellen wir zusätzlich eine Rechnung aus — bei Beträgen bis 250 € ist dafür gesetzlich kein Name und keine Anschrift erforderlich, sie bleibt also genauso anonym wie alles andere.

Was macht die KI mit meinen Daten?

Die App kennt nur deinen Code, die Aufgaben und die Lösungswege. Die Auswertung läuft nicht über externe KI-Dienste, und keine einzige KI-Ausgabe erreicht dich direkt — eine Lehrkraft prüft alles vorher. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Kann man jederzeit kündigen?

Für deine Eltern: Ja, monatlich zum Ende des Abrechnungsmonats, über die Seite Verträge hier kündigen. Danach endet der Zugang — fertig. Keine Rückfragen, keine Halte-Angebote, keine Anrufe. Anrufen könnten wir ohnehin niemanden.

Und wenn einfach nicht mehr gezahlt wird?

Dann wird der Zugang gesperrt. Das ist alles. Wir schreiben keine Mahnungen, beauftragen kein Inkasso und geben nichts an Auskunfteien weiter — wir wüssten ja nicht einmal, an wen.